DIGIDAY09 VIENNA am 17.10.2009

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Morgen findet in Wien der DIGIDAY 09 statt, eine Veranstaltung, die Begriffe wie zum Beispiel „Web 2.0”, „Social Media” und „Online Kollaboration” einem Publikum näherbringen möchte, das damit noch nicht so sehr in Berührung gekommen ist.

Angesprochen sind alle interessierten Berufstätigen, die mit neuen Medien mehr erreichen wollen. Vom Angestellten bis zur Unternehmerin, KMU oder Konzern, willkommen sind jene, die mit neuen Medien mehr erreichen wollen. Anerkannte Social Media ExpertInnen und VertreterInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft zeigen den Besuchern wie’s geht.

Das Programm ist sehr vielfältig und verspricht einen guten Überblick über aktuelle Plattformen, Werkzeuge und Anwendungen. Und natürlich gibt es kostenloses WLAN vor Ort. Gleich anmelden!

DIGIDAY Flyer

Justizministerin Bandion-Ortner erwägt Internetzensur

Nachdem in Deutschland der erst Schritt in Richtung Netzzensur gesetzt wurde, scheint sich dieser Wahnsinn auch hierzulande auszubreiten. Konkret meinte Justizministerin Bandion-Ortner in einem Interview auf die Frage, ob Internetsperren ein konkretes Mittel zur Kinderpornographiebekämpfung wären: „Wieso eigentlich nicht?”. Sie meinte auch, das Problem sei an der Wurzel zu packen, erläuterte aber nicht, wie mit Internetsperren die Produzenten derartiger abscheulicher Videos ermittelt würden.

Sollte sich der glückliche Fall ergeben, dass unsere Ministerin dieses Blog liest, dann bitte ich sie auch diesen Heise Artikel zu lesen und beim Arbeitskreis-Zensur vorbeizuschauen. Dort ist logisch schlüssig nachvollzogen, warum Zensur der falsche Weg ist.

Frau Minister Bandion-Ortner: Lassen Sie die Büchse der Pandora geschlossen. Damit auch uns nachfolgende Generationen erleben können, was Bürgerrechte sowie Rede- und Pressefreiheit bedeuten.

Fekter: Der nächste Schritt in Richtung Überwachungsstaat

Wie ORF Vorarlberg berichtet, will Innenministerin Fekter „den Datenschutz relativieren”, um „Personen per Handypeilung zu orten”. Selbstverständlich nur deswegen, um Verschüttete in den Bergen rasch retten zu können. Höchst berechtigte Bedenken, dass es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, werden mit „Wer die Kriminellen schützt, macht die falsche Arbeit” weggewischt. Schwarz-Weiß Malerei, wie sie im Buche steht.

Worum geht es denn nun wirklich?

Offenbar darum, den lästigen Zwischenschritt Netzbetreiber zu eliminieren. Ob Fekter direkten Zugang zum Netzbetreiberequipment meint, geht aus dem Artikel nicht hervor, vermutlich strebt sie genau das an. Denn mit den vor längerer Zeit um ein Vermögen angeschafften IMSI Catchern ist eine genaue Ortung nicht möglich, auch wenn das Innenministerium das Gegenteil behauptete und genau das selbe Argument (Aufspüren von Verschütteten) als Grund für die Anschaffung dieser Geräte angegeben hatte.

Die handstreichartige Vorgangsweise zur Beschlussfassung des SPGs Ende 2007 legte offen, wohin der Zug fährt. Niemand soll wissen oder nachvollziehen können, was die Behörden tun. Kontrollinstanzen werden ausgeschaltet, die Machtbalance im Staat kippt. Fundamentalisten, die die westliche Welt hassen, lachen sich ins Fäustchen. Denn nicht sie sind es, die unsere Demokratien letztendlich zerstören. Sondern Politiker wie Fekter.

Dazu ein Buchtipp: Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte von Ilija Trojanow und Juli Zeh.

Aktion tran-sit! am 11.9.09

tran-sit

Morgen findet in Wien eine besondere Aktion statt. Die bekannte Web 2.0 Aktivistin Meral Akin-Hecke möchte mit der Aktion „tran-sit!” die Vielfalt und Mobilität der Bewohner und Besucher Wiens aufzeigen. Mitmachen kann man über die Website, via Twitter und vor Ort zwischen 11:00 und 19:00 Uhr am Urban-Loritz-Platz:

Sich hinsetzen, kleine Snacks und Getränke aus aller Welt verkosten und diesen belebten Platz einmal anders wahrnehmen: Die Initiative „urban moves” lädt Passanten des Urban-Loritz-Platz ein, in einem abgetrennten Bereich zu verweilen, hier den eigenen Mobilitätskoeffizienten errechnen zu lassen und daran teilzunehmen, die persönlichen Spuren und Wege sichtbar zu machen.

Wir stellen für diese spannende Aktion einen Freewave Hotspot (gratis WLAN) zu Verfügung.

urban moves

Weitere Informationen zu tran-sit! gibt es im Blog von urban moves und auf Facebook.

Urlaub in Österreich mit Freewave Hotspots

Urlaub in Österreich

Die kürzlich generalüberholte Website der Österreich Werbung zeigt ab sofort auch Freewave Hotspots auf ihrer interaktiven Österreichkarte. Diese Karte bietet eine Vielzahl an Informationen, wie zum Beispiel dem aktuellen Wetter, Wander- und Radrouten, Live Webcams, Fotos, standortbezogene Wikipedia-Artikel und ausgewählte Reiseangebote. Ideal für Touristen, um sich ein umfassendes Bild von ihrem Reiseziel machen zu können.

Kostenloses und einfachst verwendbares WLAN erhöht die Attraktivität des anbietenden Standortes natürlich auch für Touristen. Wir unterstützen dies neben unseren Vermarktungsaktivitäten auch damit, dass die Freewave Willkommensseite, über die sich die Nutzer mit dem Internet verbinden, bereits in neun Sprachen angezeigt werden kann.

Österreich Werbung Screenshot

Freewave API

Wie bereits zuvor der ÖAMTC und raumdirekt.com, nutzt Österreich Werbung die Freewave API, über die sämtliche Freewave-Standorte abgerufen und in die eigene Website oder Applikation eingebaut werden können. Auf Wunsch können Änderungen unserer Daten auch in Echtzeit an Web-Applikationen „gepusht” werden.

Falls auch Sie Interesse an einem API-Zugang haben, schicken Sie uns bitte einfach eine kurze E-Mail.