Geheim: EU Überwachungsprojekt INDECT

Wie die leider nicht mehr lange exisitierende ORF Futurezone berichtet, reagieren die Verantwortlichen des Überwachungsprojekts INDECT auf die europaweite Kritik , indem sie das Projekt zur Geheimsache machen.

Wie immer, wenn es um Überwachung geht, werden „erhöhte Sicherheit” und – in Zusammenhang mit INDECT besonders interessant – „besserer Schutz der Privatsphäre” als Begründungen verwendet, warum Bürger überwacht werden sollen.

Weitere detaillierte Informationen mit vielen Links finden sich im absolut lesenswerten Artikel von Erich Moechel auf der Futurezone.

Auf Händen getragen – Handhelds erobern Freewave

Seit es Apple 2007 mit dem ersten iPhone erfolgreich geschafft hat, Smartphones auch abseits des Geschäftssegments interessant zu machen, verzeichnen wir einen enormen Anstieg an Zugriffen auf unser System mittels diverser WLAN-fähiger Handheld-Geräte. Allen weit voran: Besagtes iPhone.

Statistiken Geräte pro Monat

Die Zahlen vom ersten Halbjahr 2010 zeigen, dass mittlerweile 60% aller Geräte, die sich über Freewave verbinden, Handhelds sind – mit einer steigenden Tendenz. Laptops und Netbooks kommen auf nur noch 40%. Wie bereits erwähnt, befinden sich die Geräte mit dem Betriebssystem iOS (iPhone, iPod touch und iPad) mit 73% aller Handhelds auf Platz eins. Symbian ist mit 18% recht stark vertreten, scheint aber zu stagnieren. Android hingegen hat im Laufe der vergangenen sechs Monate sowohl Windows Mobile als auch Blackberry hinter sich gelassen. Hier erwarten wir in Zukunft ein stärkeres Wachstum.

Statisiken Handheld 1. Halbjahr 2010

War WLAN vor ein paar Jahren noch vornehmlich Laptops vorbehalten, findet man die Technologie heute in fast allen Smartphones und PDAs. Auch MP3-Player, Spielkonsolen und sogar Kameras werden damit ausgestattet. Dies spiegelt sich auch in folgender Statistik wider, die veranschaulicht, dass sich die durchschnittliche Anzahl verbundener Geräte pro Freewave Hotspot pro Monat in den letzten Jahren fast vervierfacht hat – bei gleichbleibender durchschnittlicher Verbindungsdauer wohlgemerkt.

Statistiken Geräte pro Hotspot

Diese Entwicklung bestätigt, dass kostenlose WLAN Hotspots immer wichtiger werden und als moderne Serviceleistung nicht mehr wegzudenken sind.

Gestatten, die neue Freewave Website!

Alte und neue Startseite

Anfang dieser Woche ist unsere neue Website online gegangen. Neben den optischen und strukturellen Verbesserungen, gibt es auch viele Neuerungen, von denen wir hier einige kurz vorstellen möchten. An dieser Stelle wollen wir uns auch für das zahlreiche positive Feedback zum Neustart bedanken!

Zum Mitnehmen?

Neben der bewährten Textdatei kann man unsere Hotspotliste nun auch in den Formaten KML, LMX sowie OV2 abspeichern. KML-Dateien kann man zum Beispiel in Google Earth betrachten oder in die eigenen Google Maps integrieren. LMX-Dateien können mit Nokia Ovi Maps, OV2-Dateien mit TomTom Geräten für die Navigation verwendet werden.

Falls Sie bereits die Software TomTom HOME für Ihr Navigationsgerät installiert haben, können Sie mit einem Klick auf den Button Add to TomTom sämtliche Freewave Hotspots einfach in das eigene Gerät überspielen. Eine automatische Aktualisierung unterstützt die Software leider noch nicht, ein erneuter Klick auf den Button bringt Ihre Liste aber schnell wieder auf den aktuellen Stand.

Detailansicht

Neu ist auch, dass nun jeder Hotspot eine eigene Detailansicht bietet und unter einer eigenen URL erreichbar ist.

Hotspot Detailansicht

  1. Standort Logo
    Damit erkennen Sie auf den ersten Blick, welchen Standort Sie sich gerade ansehen.
  2. Karte
    Auf der Karte sehen Sie die genaue Position des angezeigten Standortes sowie Freewave Hotspots in der Umgebung.
  3. Status
    Hier wird der aktuelle Funktionsstatus dieses WLAN Hotspots angezeigt. Im Falle einer technischen Störung, wechselt die grüne Lampe auf Gelb. Bitte beachten Sie, dass der WLAN Funktionsstatus nicht die Öffnungszeiten widerspiegelt.
  4. vCard & Weitersagen
    Über die Symbole an dieser Stelle können Sie die Standortdaten zum einen als vCard für Ihr elektronisches Adressbuch herunterladen, zum anderen über E-Mail oder die bekanntesten Social Media Dienste weitersagen.
  5. Gowalla Check-ins
    Gowalla ist ein standort-bezogenes Social Network, über das man seinen Freunden und Bekannten die eigenen Lieblingsplätze empfehlen kann. Ist der Freewave Hotspot dort angelegt, werden hier die letzten „Check-ins”, also Gäste dieser Lokalität, angezeigt.

Wir wünschen viel Spaß beim Erforschen der neuen Freewave Website und freuen uns weiterhin auf viele Anregungen und Hotspot-Wünsche!

WLAN / WiFi in Jesolo 2010

An dieser Stelle wurde letztes Jahr darüber berichtet, welche Hürden zu meistern sind, wenn man in Lido di Jesolo per WLAN online gehen möchte. Für dieses Jahr gilt: Nichts ist mehr, wie es war.

Die Stadt Jesolo legte ihren WLAN Hotspot still. Stattdessen errichtete der italienische WLAN Provider Guglielmo einen riesigen Hotspot, der den gesamten Strand und viele Plätze abdecken soll. Um das WLAN zu nutzen, wird ein Login benötigt. Dieses erhält man mittels SMS-Authentifizierung, bei der man auch gleich seine Zustimmung zu SMS Werbung erteilen muss. Die Nutzung des WLANs ist für Touristen insgesamt nur mehr 10 Stunden lang gratis. Rubbelkarten, wie sie im Vorjahr noch an Urlauber ausgegeben wurden, sind den Einheimischen vorbehalten.

Als Alternative bietet sich eine Datenlösung von 3 an. Durch „3 like home” fallen keine Roaminggebühren an. Beim Praxistest zeigte sich allerdings, dass dieser Zugang nur zu Uhrzeiten brauchbar war, als die meisten Menschen noch schliefen (gemessene Spitze um fünf Uhr früh: 2 Mbit/s). Ansonsten kamen Erinnerungen an analoge Zeiten auf: 56 Kbit/s Modems waren schnell im Vergleich zu dem, was tagsüber über 3 möglich war.

Flyer: WLAN in Jesolo Flyer: WLAN in Jesolo

SPÖ und ÖVP forcieren Internetsperren

Und wieder rollt der Zug in Richtung Zensur ein wenig schneller. SPÖ und ÖVP befürworten das Sperren von Websites, selbstverständlich nur um Kinderpornographie zu bekämpfen.

Dass damit weder keine einzige dieser abscheulichen Taten verhindert werden wird, noch dass es die Kunden dieser „Szene” nicht davon abhalten wird, an derartige Inhalte zu gelangen, scheint sich nicht bis zu unseren Politikern durchgesprochen zu haben.

Stattdessen wird eine Infrastruktur geschaffen, mit der beliebige Inhalte gesperrt werden können. Auch wenn derzeit alle Politker beteuern, dass es „dazu keine Intention gibt”, kann man davon ausgehen, dass sich das rasch ändern wird, wenn es dem eigenen Interesse (und/oder dem starker Lobbys) dient.

Willkommen, Internetzensur!