WLAN / WiFi in Jesolo 2010

An dieser Stelle wurde letztes Jahr darüber berichtet, welche Hürden zu meistern sind, wenn man in Lido di Jesolo per WLAN online gehen möchte. Für dieses Jahr gilt: Nichts ist mehr, wie es war.

Die Stadt Jesolo legte ihren WLAN Hotspot still. Stattdessen errichtete der italienische WLAN Provider Guglielmo einen riesigen Hotspot, der den gesamten Strand und viele Plätze abdecken soll. Um das WLAN zu nutzen, wird ein Login benötigt. Dieses erhält man mittels SMS-Authentifizierung, bei der man auch gleich seine Zustimmung zu SMS Werbung erteilen muss. Die Nutzung des WLANs ist für Touristen insgesamt nur mehr 10 Stunden lang gratis. Rubbelkarten, wie sie im Vorjahr noch an Urlauber ausgegeben wurden, sind den Einheimischen vorbehalten.

Als Alternative bietet sich eine Datenlösung von 3 an. Durch „3 like home” fallen keine Roaminggebühren an. Beim Praxistest zeigte sich allerdings, dass dieser Zugang nur zu Uhrzeiten brauchbar war, als die meisten Menschen noch schliefen (gemessene Spitze um fünf Uhr früh: 2 Mbit/s). Ansonsten kamen Erinnerungen an analoge Zeiten auf: 56 Kbit/s Modems waren schnell im Vergleich zu dem, was tagsüber über 3 möglich war.

Flyer: WLAN in Jesolo Flyer: WLAN in Jesolo

SPÖ und ÖVP forcieren Internetsperren

Und wieder rollt der Zug in Richtung Zensur ein wenig schneller. SPÖ und ÖVP befürworten das Sperren von Websites, selbstverständlich nur um Kinderpornographie zu bekämpfen.

Dass damit weder keine einzige dieser abscheulichen Taten verhindert werden wird, noch dass es die Kunden dieser „Szene” nicht davon abhalten wird, an derartige Inhalte zu gelangen, scheint sich nicht bis zu unseren Politikern durchgesprochen zu haben.

Stattdessen wird eine Infrastruktur geschaffen, mit der beliebige Inhalte gesperrt werden können. Auch wenn derzeit alle Politker beteuern, dass es „dazu keine Intention gibt”, kann man davon ausgehen, dass sich das rasch ändern wird, wenn es dem eigenen Interesse (und/oder dem starker Lobbys) dient.

Willkommen, Internetzensur!

EU Parlament will Internet-Suchabfragen überwachen

Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit der Zug in Richtung Überwachungsstaat fährt. Bestrebungen, Suchmaschinenanfragen zu überwachen, sind – so wie alle anderen Überwachungsmaßnahmen – in höchstem Maße bedenklich.

Während sich interessanterweise gerade in England die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass Bürgerrechte wichtiger sind, scheinen die Politiker im Rest Europas weiter vom Überwachungswahn befallen zu sein.

Bitte werdet aktiv und folgt den unten angeführten Vorschlägen, um dagegen aufzutreten.

Es folgt die Info der Piratenpartei mit den Details und entsprechenden Links:

Brüssel/Wien – Wieder einmal müssen Kinder als Vorwand für die Rechtfertigung von Überwachung und für die Eliminierung von Bürgerrechten herhalten. Die EU-Parlamentarier Christian Engström (Piratepartiet) und Lena Ek (Centerpartiet) machten am 28. Mai erstmals auf eine Petition des EU Parlamentes aufmerksam welche das Ziel hat, die Vorratsdatenspeicherung auf die Inhalte von Suchmaschinenabfragen zu erweitern.

Damit sollen allen Anfragen an Suchmaschinen wie Google, Bing! oder Yahoo der europäischen Internetnutzer vollständig überwacht und protokolliert werden. Dafür bedient sich die Petition des Deckmantels des Kinderschutzes, ähnlich wie das schon bei den Forderungen nach Internetsperren (STOP! Schilder) der Fall war: ein ergreifendes Bild eines Kindes ziert die Petition. Die Maßnahme gibt vor zu helfen, Kindesmissbrauch im Internet zu verhindern, indem Suchabfragen für ein „Frühwarnsystem” systematisch auf entsprechende Abfragen überwacht würden. Ausserdem wird der Umstand, dass es sich um eine Erweiterung der Vorratsdatenspeicherung handelt in der Petition selbst nicht erwähnt. Auf die Vorratsdatenspeicherung wird darin lediglich unter ihrer Referenz Nummer 2006/24/EC verwiesen. Mit Hilfe dieser Verheimlichung konnten so bereits hunderten von EU-Parlamentariern ihre Unterstützung für das totalitäre Überwachungsvorhaben entlockt werden.

Besorgte Bürger werden dazu aufgerufen, an ihre Europaparlamentarier zu schreiben, damit diese auf die Versuche zur Irreführung aufmerksam gemacht werden und so ihre Unterstützung zurückziehen können. Ausserdem wurde die Facebook Gruppe „Hands off my Google search!” gegründet, mit der Facebook Benutzer ihre Entrüstung über diese versuchte Untergrabung der Privatsphäre im Internet zum Ausdruck bringen können.

Christian Engström und Lena Ek verlangten mittlerweile am 3. Juni von der Kommission zur Vorratsdatenspeicherung eine Stellungnahme zu der Petition, da sie davon ausgehen, dass diese die europäische Menschenrechtskonvention verletzt.

„Die EU hat nicht das Recht, in den Online Suchabfragen der Menschen herumzuschnüffeln. Das Recht auf Privatsphäre ist ein Eckpfeiler einer freien Gesellschaft. Ich will wissen, ob sie [Anm.: die Kommission] wirklich glaubt, dass die Vorratsdatenspeicherung mit der europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar ist” , so Lena Ek.

Auch die Piratenpartei Österreichs fordert alle besorgten Bürger und Unterstützer auf, ihre Meinung kundzutun und gegen diese Petition zu protestieren – Treten Sie der Facebook Gruppe bei, Thematisieren Sie die Petition in ihrem Umfeld, schreiben Sie an Ihre Verteter im EU-Parlament. Eine Liste aller österreichischen Vertreter können Sie hier einsehen. Hier finden Sie zudem einen vorgefertigten Musterbrief der Piratenpartei Österreichs, welchen Sie verwenden können!

Freewave geht in den Untergrund

Dieses Wochenende öffnet das Elysium – Wiens neuester Club – seine Pforten. Tief unter der Erde, in Kellern, die schon einige hundert Jahre auf dem Buckel haben, wird ein atemberaubendes Ambiente geboten. Damit der moderne Clubgast auf nichts verzichten muss, durfte Freewave eine der spannendsten Installationen seit Firmengründung durchführen. Das Ziel lautete: Vollversorgung. Viele Tage verbrachten wir unter Tage. Nebenbei durften wir die Soundanlage probehören (danke Mike) und erfahren was es heißt, so ein Projekt auf die Beine zu stellen (Respekt, Oliver!).

Elysium

Mit dem Elysium geht der wahrscheinlich tiefstgelegene WLAN Hotspot Österreichs in Betrieb. Wir freuen uns auf die ersten Tweets, Fotos und Updates aus dem Untergrund.

Freewave iPhone App – Status

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Mehr als ein Viertel aller Geräte, die sich bis dato über Freewave mit dem Internet verbunden haben, sind iPhones oder iPod touchs. Um diesen Nutzern einen besonderen Service bieten zu können, wurde Mitte November 2009 die Freewave iPhone App im Apple App Store zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Die Resonanz auf die Freewave App sprengte unsere Erwartungen um ein Vielfaches. Kurz nach Veröffentlichung hielt sie sich fast zwei Wochen lang an der ersten Stelle der kostenlosesn Apps im österreichischen App Store (linkes Bild). Die Anzahl der Downloads nähert sich nun der 30.000 Marke und noch immer belegt die App eine gute Position in der entsprechenden Kategorie (rechtes Bild).

Freewave iPhone App Nutzer

Alleine in den letzten sieben Tagen griffen über 2.500 iPhones bzw. iPods auf unsere API zu, über die die App ihre Daten erhält. Damit ist die Freewave Applikation ein toller Erfolg und ein effektiver Kanal, um unsere Kunden zu vermarkten.

An einer neuen Version mit weiteren nützlichen Funktionen wird bereits gearbeitet.