Ein Blick zurück

Der Beginn des neuen Jahres ist ein guter Anlass, einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Also haben wir unser System geplündert und aus den gewonnenen Daten ein paar Statistiken generiert.

Nutzungskurve

Den Anfang macht eine Auswertung, zu welcher Uhrzeit im Tagesverlauf Freewave am häufigsten genutzt wird. Deutlich zu erkennen: Auch Freewave Nutzer haben mittags Hunger! 😉

Freewave Nutzungen

Sprachen

Freewave Nutzer sind nicht nur hungrig, sondern auch international. Hier eine Aufstellung der zehn am häugisten in den Browsern eingestellten Sprachen. Die Fußball EM zeigte Wirkung: Russisch ist seit 2008 in den Top 5. Добро пожаловать!

Freewave Sprachen

Betriebssysteme

Die folgende Grafik zeigt die am häufigsten eingesetzen Betriebssysteme unserer Nutzer, zusammengefasst über alle Geräte. Unter Windows fallen also auch zum Beispiel Windows CE und Windows Mobile. Microsoft stellt nur mehr knapp die Mehrheit der benutzten Geräte. Durch den anhaltenden Boom von iPhone (dort läuft wie auf Apple Computern Mac OS X) und Co. erwarten wir für 2009, dass Windows deutlich unter die 50% Marke rutschen wird.

Freewave Betriebssysteme

Browser

Hier sehen wir die am meisten verwendeten Browser, wieder über alle Geräte zusammengefasst. Dies erklärt auch den hohen Safari-Anteil, der hauptsächlich dem iPhone und dem iPod touch zuzuschreiben ist. Aber auch der Anteil vom Firefox wächst stetig, vor allem 2008 konnten wir einen deutlichen Anstieg erkennen. Wohl nicht zuletzt dank der globalen Werbekampagne.

Freewave Browser

Flughafen Graz und vier Räder

Bei den heutigen Arbeiten am Flughafen Graz gab es einen starken Ablenkungsfaktor:

ktmxbow

Ein Spielzeug der Sonderklasse – Info findet sich auf der entsprechenden Website.

Trotzdem ging der Freewave Hotspot wie geplant in Betrieb. Versorgt werden folgende Bereiche:

  • Check-In
  • Café Take Off
  • Restaurant Globetrotter
  • Transit komplett inkl. Lounge
  • Seminarräume
  • General Aviation

Das Wiener Café

Die Cafés in Wien: Geschichtsträchtige Orte, die Ausgangspunkt vieler Geschichten waren und sind. Genau das ist es, worum es sich in einem Buch, das vor wenigen Tagen präsentiert wurde, dreht. Nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart wurde von der Autorin Katja Sindemann unter die Lupe genommen. In Ihrem Buch über Wiens Cafés finden sich interessante Interviews. Einige der Interviewten ließen es sich nicht nehmen, auch bei der Präsentation von Ihren Beziehungen zum Wiener Café zu erzählen:

V.l.n.r.: Adi Hirschal, Stefan Fleming, Katja Sindemann, Robert Schindel

Das Buch ist seit kurzem im Buchhandel und online erhältlich. Vor einer Online Bestellung bei Amazon nicht vergessen, die Laafi Firefox Extension zu installieren – damit gehen automatisch 5% des Preises bei Amazon Einkäufen an die Laafi Initiative, die Entwicklungsprojekte in Burkina Faso durchführt. Der Verkaufspreis erhöht sich dadurch übrigens nicht.

Das Buch ist im Metroverlag erschienen, der noch mehr derartige Schmankerln in petto hat.

Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit

Warum entscheiden sich Hotels, stolze Preise für einen WLAN Internetzugang zu verlangen? Und warum entscheiden sich andere Hotels dafür, diesen Service kostenlos anzubieten?

Die Antwort auf die erste Frage: Geld. Schnell und leicht verdient – so scheint es. Und doch kommt es immer öfter ganz anders. BodenseePeter, ein Blogger, der unter anderem Hotels sein Wissen über Web 2.0 vermittelt, ist ein gutes Beispiel, was heutzutage passiert, wenn sich ein Gast ärgert: er schreit es in die Welt hinaus. Und damit wissen plötzlich viele Menschen, wo sie das nächste Mal, wenn sie nach Hannover reisen, eher nicht absteigen werden (oder doch, wenn das Hotel sein Angebot verändert). Dass BodenseePeters Erfahrungen Wellen schlagen, zeigen einige Blogeinträge:

Die Antwort auf die zweite Frage: Ebenfalls Geld. Zufriedene Gäste kommen wieder und kommunizieren ihre positiven Erfahrungen ebenfalls weiter. In ihrem Blog, auf Twitter, in Foren. Das ist Marketing, wie es besser nicht sein kann: glaubwürdig und authentisch.

Und wenn so ein Gast das nächste Mal z.B. ein Hotel in Wien sucht, wird er vielleicht über Twitter nach einer Empfehlung fragen. Oder Google zu Hilfe nehmen und z.B. nach „hotel wien gratis wlan hotspot” suchen. Und so auf die Website von Freewave stoßen, auf der er genau das findet, was er sucht. Nämlich eine Liste, die aktuell ist und keine einzige „Karteileiche” enthält. Weil Freewave die Hotspots selbst betreibt.

„Der Servicestandard der Zukunft” – das ist das Motto von Freewave. Wann wird der letzte Bezahl-WLAN Hotspot seinen Betrieb einstellen? Wir wissen es nicht, aber wir arbeiten daran. 😉

Laserdrucker als Spionagewerkzeug

Es gab im 20. Jahrhundert eine Zeit, in der jeder in unseren Breiten, der eine Schreibmaschine besaß, diese registrieren lassen musste. Konkret verlangten die Behörden ein Blatt, auf dem alle Buchstaben zu sehen waren. Durch die mechanischen Eigenschaften von Schreibmaschinen war es auf diese Art möglich, herauszufinden, auf welcher Schreibmaschine eine Seite geschrieben wurde. Wer auf seiner Schreibmaschine z.B. Texte gegen die Machthaber schrieb, war seines Lebens nicht mehr sicher, wenn das geschriebene Blatt in falsche Hände geriet.

Nur wenige Jahrzehnte später stehen Farblaserdrucker nicht nur in allen Büros, sondern auch in vielen Haushalten. Was kaum jemand weiß: das, was früher der Überwachungsstaat organisierte, erledigen die meisten (Farblaser-) Drucker heute ganz von selbst. Unbemerkt von ihren Nutzern. Oder wusste der werte Leser dieser Zeilen, dass auf jeder seiner ausgedruckten Seiten zumindest die Seriennummer seines Druckers mit ausgedruckt wurde? Eventuell sogar Datum und Uhrzeit des Ausdrucks?

Winzige, bei normalen Lichtverhältnissen für das menschliche Auge unsichtbare gelbe Punkte zieren jede Seite und versehen sie so mit einem Wasserzeichen.

Was das z.B. für einen Journalisten bzw. für seinen Informanten bedeuten kann, liegt auf der Hand.

Nähere Informationen dazu finden sich auf der Website der Electronic Frontier Foundation. Hier zeigt ein kurzer Film, wie man mit sehr einfachen Mitteln überprüfen kann, ob der eigene Drucker ebenfalls ungewünschten Output erzeugt. Max Kossatz von wissenbelastet.com hat dies bereits probiert, mit diesem Ergebnis.

Diese Praxis ist ein Fall für die Big Brother Awards – lassen wir uns überraschen, ob die Druckerhersteller heuer mit von der Partie sind.