Jetzt ACTA stoppen!

ACTA Symbol

Es scheint, als müsse derzeit die Freiheit des Internets – und damit in Wirklichkeit die Grundrechte seiner Nutzerinnen und Nutzer – an allen Ecken und Enden (und  gegen viele Akronyme) verteidigt werden. In den Vereinigten Staaten wurden durch Online-Massenproteste die Gesetzesentwürfe SOPA und PIPA zumindest für den Moment erfolgreich verhindert, in Europa versucht man das Gleiche gegen ACTA und die Vorratsdatenspeicherung. Die österreichische Regierung möchte trotzdem in den kommenden Wochen das ACTA-Abkommen unterzeichnen.

Was ist ACTA?

Dieses englischsprachige Video mit deutschen (und weiteren) Untertiteln fasst ACTA gut zusammen:

Hier gibt es weitere lesenswerte Informationen über ACTA:

Was tun gegen ACTA?

Das ACTA-Handschellen-Symbol stammt von VIBE!AT.

Sicherheit in offenen WLANs

WLAN Sicherheit

Während private WLANs am besten mittels WPA2 und einem langen Schlüssel geschützt werden sollten, ist dies bei drahtlosen Netzen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind (so wie auch unseres), aus Gründen der einfachsten Benutzbarkeit und Kompatibilität oft nicht sinnvoll.

Spätestens seit der Veröffentlichung einer Erweiterung für den Browser Firefox namens Firesheep vor circa einem Jahr wissen wir, dass es ohne viel Aufwand möglich ist, Onlinesitzungen von anderen Personen im selben Netzwerk zu kapern und damit zum Beispiel deren Facebook-Nutzerkonten zu übernehmen.

Wie kann man sich also in offenen WLANs vor solchen Angriffen schützen?

HTTPS

HTTPS bedeutet, dass über die Kommunikation zwischen Computer und Online-Dienst sozusagen ein verschlüsselter Schutzschirm gespannt wird, der ein Auslesen der übertragenen Daten verhindern soll. Möglich wird dies durch das sogenannte SSL oder TSL Protokoll. Während dieses Sicherheits-Protokoll bei Online-Banking oder Shopping schon lange Standard (und verpflichtend) ist, bieten die großen Social Media Plattformen die Möglichkeit erst seit relativ kurzer Zeit an.

Bei Google+ ist die Verbindung von Haus aus über HTTPS geschützt, hier muss also nichts getan werden. (Wer übrigens auch seine Google-Suchen schützen will, kann dies über https://encrypted.google.com/ tun.)

Bei Facebook kann man HTTPS unter KontoeinstellungenSicherheit → „Sicheres Durchstöbern“ aktivieren.

HTTPS bei Facebook

Bei Twitter befindet sich die entsprechende Einstellung unter EinstellungenReiter „Konto” → „Nur HTTPS”.

HTTPS bei Twitter

Ob Sie mit Ihrem Browser über HTTPS verbunden sind, erkennen Sie, wenn vor der Adresse statt dem http:// ein https:// steht. Viele Browser kennzeichnen sichere Verbindungen darüber hinaus auch oft mit einem Schlosssymbol oder/und einer farbigen Adressleiste:

HTTPS Browser Symbole

Hinweis: Falls Sie eine HTTPS-Seite als Startseite in ihrem Browser verwenden, kann es sein, dass die Freewave-Willkommensseite nicht automatisch erscheint. In diesem Fall einfach mit dem Browser zu https://welcome.freewave.at gehen oder eine unverschlüsselte Seite aufrufen. Sie werden dann automatisch zur Freewave-Willkommensseite umgeleitet.

E-Mails

Natürlich sollten auch E-Mails geschützt übertragen werden. Bei GMail sollte dies automatisch der Fall sein, bei GMX muss diese Möglichkeit händisch aktiviert werden, indem man sichere Server angibt (Anleitung). Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie bereits verschlüsselt auf Ihre E-Mails zugreifen oder wie man dies aktivieren kann, kontaktieren Sie bitte Ihren E-Mail-Provider.

VPN

Nachdem über Freewave auch Verbindungen zu VPNs möglich sind, können Sie sich darüber jederzeit zu Ihrem Firmen- oder Heimnetzwerk verbinden. Verschlüsselte VPN-Verbindungen können ebenso nicht einfach abgehört oder gekapert werden.

Alles für den Gast 2011

Alles für den Gast 2011

Selbstverständlich sind wir auch dieses Jahr bei der „Alles für den Gast” Messe in Salzburg anzutreffen. Diese findet vom 5. bis 9. November wieder im Messezentrum Salzburg statt. Gerne zeigen wir am üblichen Stand 601 in Halle 7 Interessierten die Funktionsweise und Vorteile von Freewave. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!

Gast Messe Lageplan

Heimat bist du großer Brüder

Überwachungskamera an der Hausmauer mit der Schrift „Wir bitten dich, überwache uns” darunter

Welche Verschärfungen die österreichische Regierung unter dem Namen „Anti-Terror-Paket” für das sogenannte Sicherheitspolizeigesetz vorgesehen hat, fasst Heise.de in einem Artikel schön zusammen. Die geplanten Änderungen setzen das langsame, aber stete Untergraben von Bürgerrechten und der Säulen des Rechtsstaats fort:

Die Handy-Peilung und Auswertung von Vorratsdaten ohne richterliche Genehmigung (Paragraph 53 Absatz 3b SPG) soll auch auf ungefährdete Begleitpersonen ausgedehnt werden. Bisher durften nur Handys von Personen gepeilt werden, die die Behörde selbst für gefährdet hielt.

Ebenfalls erwähnt wird, dass 2007 „die überraschend in einer Nationalratssitzung zu später Stunde verabschiedete Änderung des Sicherheitspolizeigesetzes besondere Aufregung verursachte. Genau wegen dieser Änderungen hat Freewave 2008 den Verfassungsgerichtshof angerufen, um ein Gesetz­prüfungs­verfahren einzuleiten und die entsprechenden Bestimmungen des Sicherheits­polizei­gesetzes als verfassungswidrig aufzuheben. Leider ohne Erfolg.

Deswegen schließen wir uns der BürgerInneninitiative zur Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung an. Weiteres Ziel dieser Kampagne ist es, dass „sämtliche Terrorgesetze in Österreich evaluiert und gegebenenfalls abgeschafft werden”. Unsere Empfehlung: Informieren, mitmachen und weitersagen!

Update: Der Artikel „Trojanische Sitten” im Profil zeigt sehr deutlich weitere Gründe auf, die Initiative zu unterstützen.

Ebenfalls empfehlen möchten wir die Big Brother Awards, die am 25. Oktober im Rahmen einer Gala im Rabenhof Theater in Wien an glänzende Negativ-Beispiele in Sachen Datenschutz und Überwachung überreicht werden.

An dieser Stelle möchten wir auch das bekannte Video „Du bist Terrorist.” von Alexander Lehmann zeigen. Es bezieht sich zwar auf Deutschland (wo übrigens die Vorratsdatenspeicherung 2010 als verfassungswidrig eingestuft wurde), ist aber für Österreich nicht weniger wahr und relevant.

Die oben gezeigte Hausmauer befindet sich übrigens in Linz.
Foto: (cc) a_kep/Flickr

Die Freewave App 2.0 für iPhone & iPod touch ist da!

Freewave App 2.0

Pünktlich zum Start von iOS 5 steht auch unsere App für iPhone und iPod touch in der neuen Version 2.0 zur Verfügung! Die vorige Version wurde bereits auf mehr als 75.000 iPhones, iPods und iPads installiert und regelmäßig zum Auffinden der nächstgelegenen Freewave Hotspots verwendet. Version 2.0 bietet einige neue Features, welche die App noch praktischer machen.

Was ist neu?

  • Retina Display
    Die Version 2.0 nutzt das Retina Display mit hochauflösenden Grafiken voll aus.
  • Karte
    Freewave Hotspots in der Nähe (oder an einem beliebigen Ort) lassen sich nun auch auf einer Karte anzeigen. Auf Wunsch gibt es darüber hinaus auch Anfahrtsbeschreibungen.
  • Kategorien
    Wir haben alle Hotspots in Kategorien (wie z.B.: Café, Hotel, Restaurant, …) eingeteilt, nach der die Listen und die Karte gefiltert werden können.
  • Favoriten
    Zusätzlich können Hotspots als Favoriten gekennzeichnet werden, nach denen ebenfalls gefiltert werden kann. Praktisch, wenn man vor dem Besuch im Lieblingslokal sichergehen will, dass das WLAN dort auch funktioniert.
  • Kompatibel mit iOS5 

Auch in dieser Version wird der Datenstand stets aktualisiert und auf dem Gerät gespeichert. Damit bleiben Sie immer am aktuellen Stand und können die App auch ohne Internetverbindung nutzen.

Die App kann natürlich kostenlos im App Store heruntergeladen werden. Wir freuen uns auf zahlreiche Sterne und nette Rezessionen! 😉