Innenministerium plant Totalüberwachung des Internets

Und wieder ist ist es die ORF Futurezone, die über brisante Neuigkeiten berichtet. Demnach strebt das Innenministerium eine vollständige automatisierte Überwachung des gesamten Datenverkehrs nach amerikanischem Vorbild an.

Dort werden an zentralen Punkten die vorbeifließenden Daten einfach kopiert und vollautomatisch von einem mächtigen Cluster an Rechnern analysiert. Genau das soll auch hierzulande umgesetzt werden.

Das bedeutet dann Totalüberwachung ohne jegliche Kontrollinstanzen. Einer der bekanntesten Blogger Österreichs, Helge, hat in seinem Blog ausgeführt, wie es bereits heute um die Rechtsstaatlichkeit in diesem Land bestellt ist und warum es jeden treffen kann.

Update: Reaktion des Innenministeriums

Donnerwetter!

BlitzGestern (Samstag) gegen 20.45 meldete unser System gleich zwei Hotspotausfälle – zuerst das Café Restaurant Cobenzl, kurz danach das Kunsthallencafé. Als Grund vermuteten wir zuerst Stromausfall durch die tobenden Gewitter, was sich rasch als Fehlannahme herausstellte. Denn in beiden Fällen war es ein Blitz, der offenbar die Leitungen zu unseren DSL Modems besondes attraktiv fand. Damit schickte er nicht nur diese, sondern auch die angeschlossene Freewave Hardware in die ewigen IT Jagdgründe.

Interessant ist, dass bei keinem der defekten Geräte die Platine verkohlt war; also schlugen die Blitze wohl nur in der Nähe der Leitungen ein. Trotzdem war die Energie stark genug, um die Elektronik im wahrsten Sinne des Wortes zu „grillen”.

Doch zurück zum Wesentlichen: Beide Standorte sind wieder on air.

Forcieren Medienkonzerne die Überwachung des Internets?

Laut eines Artikels der Futurezone streben internationale Medienkonzerne Gesetzesänderungen an, die auf eine vollständige Überwachung des Internets hinauslaufen. Konkret sollen Provider indirekt dazu verpflichtet werden, die über sie fließenden Daten auszuwerten.

Das wäre dann in etwa so, als wäre die gute alte Post verpflichtet, jeden Brief, den sie transportiert, zu öffnen und zu lesen.

Frankreich ist gerade dabei, die gesetzliche Grundlage für eine Überwachungs- Aufsichtsbehörde zu schaffen, die selbstverständlich ohne richterliche Kontrolle schalten und walten soll. Treibende Kraft ist dort die Urheberrechts- und Medienindustrie, die, so wie es scheint, nicht nur in Österreich einen bedenklich großen Einfluß auf die Politik hat.

Auf der Website von La Quadrature du Net finden sich Infos (auf deutsch), wie Kontakt zu den entscheidenden Politikern hergestellt werden kann.

Euro 08: Fans verwenden Freewave

… auch an Freewave geht das Fußballspektakel nicht spurlos vorüber:

Fussball

Der Screenshot stammt übrigens von einem Eee PC 4G, der wie geschaffen ist, um mobil über Freewave online zu gehen. Er ist winzig, wiegt weniger als 1 kg und kostet unter 280 €, dennoch kann er durchaus für Ernsthaftes (und weniger Ernsthaftes) verwendet werden.

Neuer Server in Amt und Würden

Vor wenigen Tagen haben wir den neuen Server (siehe Basteln im Rechenzentrum) live geschaltet. Bis jetzt ist für Freewave Nutzer noch kein großer Unterschied zu bemerken, was sich aber bald ändern wird. 😉