Archiv für die Kategorie „Hotspots”

Jesolo: Gratis WLAN mit Hindernissen

Italien wird immer wieder als Wüste in Sachen WLAN bezeichnet. Einer der Gründe ist ein Gesetz, das anonymen Internetzugang verbietet – selbstverständlich um Terrorismus zu bekämpfen. Dass dieses Gesetz Terroristen kaum davon abhalten wird, aktiv zu sein – scheint die Politiker wenig zu kümmern. Vermutlich geht es dort wie überall anders auch, wo im Namen der Terrorismus- oder Kinderpornographiebekämpfung Bürgerrechte beschnitten werden, primär um Überwachung von uns Bürgern.

Jedenfalls hemmt dieses Gesetz jedes Bemühen, gratis WLAN einfach und umkompliziert bereit zu stellen. Denn ohne Ausweiskopie kein Zugang zum Netz. Dass sich z.B. Cafés diesen Aufwand ersparen wollen, ist einleuchend.

Trotz dieser Rahmenbedingungen finden sich hie und da Initiativen. Ein Beispiel ist Lido di Jesolo. Dort hat die Kommune voriges Jahr erkannt, dass gratis WLAN eine sinnvolle Serviceeinrichtung darstellt.

Jesolo-WLAN

Der surfwillige Tourist hat jedoch Pech, wenn er am Wochenende anreist und vor Montag online gehen möchte. Denn alle vier Stellen, an denen Rubbelkarten mit Logins (16 stellige Zahl als PW!) ausgegeben werden, sind am Wochenende geschlossen.

Hält man am Ende die Karte (Gültigkeit: 3 Monate) mit dem ersehnten Login in Händen, stehen täglich drei Stunden zu Verfügung. Angeblich ist der Versorgungsbereich der Wi-Fi Zone bereits größer als auf der Login-/Begrüßungsseite und im Plan angegeben – aber konkrete Hinweise darauf sind nirgendwo zu finden. Wurde der werte Leser fündig, bitte einen entsprechenden Kommentar hinterlassen – danke!

Flughafen Graz und vier Räder

Bei den heutigen Arbeiten am Flughafen Graz gab es einen starken Ablenkungsfaktor:

ktmxbow

Ein Spielzeug der Sonderklasse – Info findet sich auf der entsprechenden Website.

Trotzdem ging der Freewave Hotspot wie geplant in Betrieb. Versorgt werden folgende Bereiche:

  • Check-In
  • Café Take Off
  • Restaurant Globetrotter
  • Transit komplett inkl. Lounge
  • Seminarräume
  • General Aviation

Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit

Warum entscheiden sich Hotels, stolze Preise für einen WLAN Internetzugang zu verlangen? Und warum entscheiden sich andere Hotels dafür, diesen Service kostenlos anzubieten?

Die Antwort auf die erste Frage: Geld. Schnell und leicht verdient – so scheint es. Und doch kommt es immer öfter ganz anders. BodenseePeter, ein Blogger, der unter anderem Hotels sein Wissen über Web 2.0 vermittelt, ist ein gutes Beispiel, was heutzutage passiert, wenn sich ein Gast ärgert: er schreit es in die Welt hinaus. Und damit wissen plötzlich viele Menschen, wo sie das nächste Mal, wenn sie nach Hannover reisen, eher nicht absteigen werden (oder doch, wenn das Hotel sein Angebot verändert). Dass BodenseePeters Erfahrungen Wellen schlagen, zeigen einige Blogeinträge:

Die Antwort auf die zweite Frage: Ebenfalls Geld. Zufriedene Gäste kommen wieder und kommunizieren ihre positiven Erfahrungen ebenfalls weiter. In ihrem Blog, auf Twitter, in Foren. Das ist Marketing, wie es besser nicht sein kann: glaubwürdig und authentisch.

Und wenn so ein Gast das nächste Mal z.B. ein Hotel in Wien sucht, wird er vielleicht über Twitter nach einer Empfehlung fragen. Oder Google zu Hilfe nehmen und z.B. nach „hotel wien gratis wlan hotspot” suchen. Und so auf die Website von Freewave stoßen, auf der er genau das findet, was er sucht. Nämlich eine Liste, die aktuell ist und keine einzige „Karteileiche” enthält. Weil Freewave die Hotspots selbst betreibt.

„Der Servicestandard der Zukunft” – das ist das Motto von Freewave. Wann wird der letzte Bezahl-WLAN Hotspot seinen Betrieb einstellen? Wir wissen es nicht, aber wir arbeiten daran. 😉

Statistiken vom BarCamp Vienna (Oktober 2008)

Barcamp Vienna

Das BarCamp Vienna Oktober 2008 ist zu Ende und war ein großer Erfolg! Wie berichtet stellten wir einen kostenlosen WLAN Hotspot zur Verfügung und möchten nun einige interessante Statistiken aus dem Freewave-System zu diesem Event veröffentlichen.

Eckdaten

  • 101 Geräte
  • 341 Nutzungen
  • 260 Stunden online
  • Über 3 GB Traffic

Im Laufe der zwei Tage waren also 101 Geräte 341 mal für insgesamt 260 Stunden über Freewave online und sorgten für über 3 Gigabyte Datenverkehr.

Nutzungen

Freewave BarCamp Nutzungen

Diese Grafik zeigt die Anzahl gleichzeitiger Nutzungen für jede halbe Stunde beider Tage. Hier kann man unter anderem schön erkennen, dass das Mittagessen am Sonntag wohl etwas später stattgefunden hat als am Samstag, dafür war dann früher Schluss. 😉

Betriebssysteme

Sehr interessant ist auch die Verteilung der verschiedenen Betriebssysteme.

Freewave BarCamp Betriebssysteme

Die Systeme aus dem Hause Apple haben somit mit insgesamt 46% den ersten Platz eingenommen, gefolgt von Microsoft mit 35%, Nokia (Symbian) mit 12% und schließlich die diversen Linux-Distributionen mit insgesamt 7%. (Nicht unterschieden wurde zwischen iPhone und dem iPod touch.)

Browser

Freewave BarCamp Browser

Auch hier sieht man sofort den eindeutigen Gewinner: Firefox. Knapp um die Hälfte weniger Nutzungen gab es mit Safari, der WebKit-Browser auf Symbian Smartphones steht an dritter Stelle, gefolgt von Internet Explorer, Chrome und sogar Camino ist mit dabei.

Spracheinstellungen

Freewave BarCamp Sprachen

Die Spracheinstellungen der Webbrowser geben einen Hinweis darauf, welche Sprache(n) der Nutzer spricht. Vor allem für Gastronomie und Hotellerie ist dies eine wertvolle Information. Während die Hotellerie auf Grund der Gästeregistrierungen diese Daten seit Jahrzehnten erhebt, waren der Gastronomie derartige Auswertungen versagt. Durch Freewave erhalten sie nun einen Richtwert zur Internationalität ihrer Gäste.

So ähnlich wie hier gezeigt sehen übrigens auch unsere Statistiken aus, die wir monatlich an unsere Kunden für ihre Freewave-Standorte schicken, allerdings mit einem etwas weniger technischem Fokus.

BarCamp Nachberichte und Fotos

Hier noch eine kleine Sammlung an Links zum BarCamp Vienna Oktober 2008:

Standortlogos

Ab sofort wird auf der Freewave Willkommensseite das Logo des jeweiligen Standorts (sofern es an uns übermittelt wurde) angezeigt:

Ergebnis: Bessere Präsenz unserer Kunden auf den Bildschirmen ihrer Gäste.

Apropos Logo: Wer wissen möchte, wie Logos besser nicht aussehen sollten, der möge hier vorbeischauen. 🙂

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