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	<title>Freewave &#187; Datenschutz</title>
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		<title>Heimat bist du großer Brüder</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheits­polizei­gesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche Verschärfungen die österreichische Regierung unter dem Namen „Anti-Terror-Paket” für das sogenannte Sicherheitspolizeigesetz vorgesehen hat, fasst Heise.de in einem Artikel schön zusammen. Die geplanten Änderungen setzen das langsame, aber stete Untergraben von Bürgerrechten und der Säulen des Rechtsstaats fort: Die Handy-Peilung und Auswertung von Vorratsdaten ohne richterliche Genehmigung (Paragraph 53 Absatz 3b SPG) soll auch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-15764 alignnone" title="Wir bitten dich, überwache uns" src="http://www.freewave.at/wp-content/uploads/2011/10/Überwachung.jpg" alt="Überwachungskamera an der Hausmauer mit der Schrift „Wir bitten dich, überwache uns” darunter" width="640" height="190" /></p>
<p>Welche Verschärfungen die österreichische Regierung unter dem Namen „Anti-Terror-Paket” für das sogenannte Sicherheitspolizeigesetz vorgesehen hat, fasst <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-Buergerinitiative-gegen-Vorratsdatenspeicherung-und-Terrorgesetze-1363941.html">Heise.de in einem Artikel</a> schön zusammen. Die geplanten Änderungen setzen das langsame, aber stete Untergraben von Bürgerrechten und der Säulen des Rechtsstaats fort:</p>
<blockquote><p>Die Handy-Peilung und Auswertung von Vorratsdaten ohne richterliche Genehmigung (Paragraph 53 Absatz 3b SPG) soll auch auf ungefährdete Begleitpersonen ausgedehnt werden. Bisher durften nur Handys von Personen gepeilt werden, die die Behörde selbst für gefährdet hielt.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls erwähnt wird, dass 2007 <cite>„die überraschend in einer Nationalratssitzung zu später Stunde verabschiedete <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-ueberwachungsrechte-fuer-oesterreichs-Polizei-beschlossen-168338.html">Änderung des Sicherheitspolizeigesetzes</a>”</cite> besondere Aufregung verursachte. Genau wegen dieser Änderungen hat <a href="http://www.freewave.at/blog/2008/03/13/freewave-ruft-verfassungsgerichthof-an/">Freewave 2008 den Verfassungsgerichtshof angerufen</a>, um ein Gesetz­prüfungs­verfahren einzuleiten und die entsprechenden Bestimmungen des Sicherheits­polizei­gesetzes als verfassungswidrig aufzuheben. Leider ohne Erfolg.</p>
<p>Deswegen schließen wir uns der <a href="http://initiative.stopp-vorratsdaten.at/">BürgerInneninitiative zur Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung</a> an. Weiteres Ziel dieser Kampagne ist es, dass <cite>„sämtliche Terrorgesetze in Österreich evaluiert und gegebenenfalls abgeschafft werden”</cite>. Unsere Empfehlung: Informieren, mitmachen und weitersagen!</p>
<p><strong>Update:</strong> <a href="http://www.profil.at/articles/1142/560/310153/bundestrojaner-trojanische-sitten">Der Artikel „Trojanische Sitten” im Profil</a> zeigt sehr deutlich weitere Gründe auf, die Initiative zu unterstützen.</p>
<p>Ebenfalls empfehlen möchten wir die <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2011/">Big Brother Awards</a>, die am 25. Oktober im Rahmen einer Gala im <a href="http://www.freewave.at/hotspots/at/1030/rabenhof-theater-rabengasse-3/">Rabenhof Theater</a> in Wien an glänzende Negativ-Beispiele in Sachen Datenschutz und Überwachung überreicht werden.</p>
<p>An dieser Stelle möchten wir auch das bekannte Video „Du bist Terrorist.” von <a href="http://alexanderlehmann.net/">Alexander Lehmann</a> zeigen. Es bezieht sich zwar auf Deutschland (wo übrigens die Vorratsdatenspeicherung 2010 als verfassungswidrig eingestuft wurde), ist aber für Österreich nicht weniger wahr und relevant.</p>
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/4631958?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe>
<p class="note">Die oben gezeigte Hausmauer befindet sich übrigens in Linz.<br />
Foto: (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">cc</a>) <a href="http://www.flickr.com/photos/judo10/4378815536/">a_kep/Flickr</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>INDECT: EU forscht im Geheimen am Überwachungsstaat</title>
		<link>http://www.freewave.at/blog/2010/09/08/indect-eu-forscht-im-geheimen-am-uberwachungsstaat/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 14:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[cctv]]></category>
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		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit der deutschen Piratenpartei wurde heute von der futurezone ein enthüllender Artikel über das EU-Projekt INDECT veröffentlicht. Er basiert auf internen Fortschritts- und Planungsdokumenten, die den Piraten zugespielt wurden. Diese werden der Öffentlichkeit bewusst vorenthalten: Aufgrund vielfältiger Kritik beschlossen die Projekt-Verantwortlichen kürzlich sogar eine neue Geheimhaltungsstufe. Welche Daten an die Öffentlichkeit gelangen, beschließt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit der deutschen Piratenpartei wurde heute von der futurezone ein <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1660457/">enthüllender Artikel</a> über das EU-Projekt <acronym title="Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment">INDECT</acronym> veröffentlicht. Er basiert auf internen Fortschritts- und   Planungsdokumenten, die den  Piraten zugespielt wurden. Diese werden der   Öffentlichkeit bewusst vorenthalten: Aufgrund vielfältiger Kritik   beschlossen die Projekt-Verantwortlichen kürzlich sogar eine neue   Geheimhaltungsstufe. Welche Daten an die Öffentlichkeit gelangen,   beschließt ab jetzt ein INDECT-„Ethikrat”.</p>
<p>Die Dokumente verraten, dass die EU eine Vielzahl von Technologien   erforschen und einsetzen will, um ihre Bürger lückenlos überwachen zu   können.</p>
<h3>Aufbau automatisierter Überwachungsstruktur</h3>
<p>Das Projekt sieht vor, den Einsatz von Überwachungskameras auszubauen   und ihre Daten automatisiert auszuwerten. Für die Luftüberwachung   sollen sogar Drohnen eingesetzt werden. Außerdem ist geplant,   Datenspuren der Bürger im Internet – insbesondere in sozialen   Netzwerken, Foren und Blogs – zu analysieren, speichern, vernetzen und   nutzen, um potentielle Gefährder zu erkennen.</p>
<p>Überwachungskameras nutzen präventiv die biometrischen Daten aus   Pässen, um Personen zu identifizieren. Wie die veröffentlichten   Dokumente verraten, sollen durch mangelhaft konzipierte Umfragen unter   Polizisten stereotype Gefährder-Profile geschaffen werden: Wie sehen   Taschendiebe, Hooligans oder Terroristen aus? Woran erkennt man   Vandalismus, Überfälle oder Personen, die Hilfe benötigen? Das Projekt   weiß eine Antwort darauf: Generell ist jeder verdächtig, der auf der   Straße läuft, rennt oder zu schnell fährt. Wer im öffentlichen   Nahverkehr auf dem Fußboden sitzt, zu lange mitfährt oder sein Gepäck   vergisst, muss ebenfalls mit Maßnahmen der Sicherheitskräfte rechnen.   Genauso verdächtig sind „herumlungern”, sich mit zu vielen Personen   treffen und fluchen.</p>
<p>Anhand der gewonnenen Profile sollen die automatisierten Programme   lernen, Gefährder selbständig zu erkennen. Angesichts der mangelhaften   Ausgangsdaten werden somit falschen Anschuldigungen Tür und Tor   geöffnet.</p>
<h3>Menschenrechte als Hindernis</h3>
<p>Dass diesen Plänen schwerwiegende Bürgerrechts- und   Datenschutzbedenken entgegenstehen, ist im Projekt zwar bekannt, wird   aber eher als zu überwindendes Hindernis denn als ernstzunehmende   Warnung gesehen. So heißt es im „Arbeitspaket 9”:</p>
<blockquote><p>„Die Methoden, die die Polizei einsetzt, hinken denen der Kriminellen hinterher. Das liegt an zwei wichtigen Faktoren:</p>
<ol>
<li>Der Höhe der finanziellen Mittel und deren schnelle und präzise (weil   im Gegensatz zu staatlichen Behörden unbürokratische) Verteilung.</li>
<li>Die Polizei muss die Gesetze und Menschenrechte respektieren.”</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Auch andere, sehr schwammig formulierte Absätze zeigen, dass   Bürgerrechte und Privatsphäre im Hinblick auf die detailliert   beschriebenen Überwachungsziele und -maßnahmen eher als   Nebensächlichkeit betrachtet werden. Während Überwachungsmaßnahmen über   viele Seiten ausführlich beschrieben werden, werden Datenschutzprobleme   nur am Rande thematisiert und rasch vom Tisch gewischt.</p>
<h3>Mehr Datenschutz durch INDECT?</h3>
<p>Stellenweise sehen die Macher von INDECT ihre Bestrebungen jedoch als   Verbesserung des Datenschutzes an. Schließlich, so die Erklärung,   würden Personen nicht mehr von anderen Menschen überwacht, sondern   vorerst vermeintlich anonym von einer Software. Diese Software   entscheide dann gemäß der eingestellten bzw. erlernten Kriterien zu   verdächtigem Verhalten, in wessen Privatsphäre später noch tiefer   eingegriffen werden soll.<br />
 Diese Argumentation führt nicht nur die  Unschuldsvermutung ad absurdum,  sondern offenbart auch die perverse  Logik hinter INDECT: Ein  automatisierter, maschineller Eingriff in die  Privatsphäre soll nicht  schlimm sein.</p>
<p>Die Piratenpartei ist erfreut darüber, die beiden Berichte allen   interessierten Bürgern zur Verfügung stellen zu können und fordert die   EU und die beteiligten Organisationen auf, alle Dokumente des Projekts   zu veröffentlichen.</p>
<p>Wer nicht die Zeit hat, das gesamte Dokument zu lesen, findet nachfolgend eine stichpunktartige Zusammenfassung.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>Dokumente &#8211; <a title="http://files.piratenpartei.de/indect/" href="http://files.piratenpartei.de/indect/" target="blank">http://files.piratenpartei.de/indect</a><br />
 Artikel &#8211; <a title="http://futurezone.orf.at/stories/1660457/" href="http://futurezone.orf.at/stories/1660457/" target="blank">http://futurezone.orf.at/stories/1660457</a></p>
<p>Links:</p>
<ol>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/INDECT">Wikipedia Artikel</a></li>
<li><a href="http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/indect_scope.pdf">INDECT Zielsetzung</a></li>
<li><a href="http://www.stupa.uni-wuppertal.de/?p=224">Vertretung der Studierendenschaft der Uni Wuppertal fordert sofortigen Stopp der Beteiligung an INDECT</a></li>
<li><a href="http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/indect-ethical-issues_14nov2007.pdf">Ethical issues related to the INDECT project</a></li>
<li><a href="http://www.ff.uni-wuppertal.de/prdetails.php?id=54">Projektsteckbrief Drittmittelprojekt Uni Wuppertal</a></li>
<li><a href="http://www.asta.uni-wuppertal.de/stupa/wp-content/uploads/2009/11/protokoll_gesprach-indect.pdf">Protokoll eines Gesprächs mit den Professoren Dziech und Tibken an Uni Wuppertal</a></li>
</ol>
<p><span id="more-12910"></span></p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<h3>WP 1 (D1.1)</h3>
<p>Überwachung mit CCTVs ist bislang ineffizient, da einzelne   Kameraleute nur ein bestimmtes Maximum an Kameras im Auge behalten   können; fehlende Erkennung von „verdächtigem Verhalten” ist der   limitierende Faktor.<br />
 Lösung: Polizisten (in Polen) befragen:</p>
<ul>
<li>Was ist verdächtiges Verhalten?</li>
<li>Welche Hardware-Mindestvoraussetzungen müssen erfüllt sein um CCTVs sinnvoll zu machen?</li>
</ul>
<h4>Fragebögen zum Verhalten an Polizisten verteilt:</h4>
<ul>
<li>Wie sehen Taschendiebe/Dealer/Drogenabhängige/verlorene Kinder/Hooligans/Terroristen aus, welche Kleidung tragen sie?</li>
<li>Woran erkennt man Autodiebstähle, Vandalismus, Bedrohung mit Waffengewalt etc.</li>
<li>Woran erkennt man Personen, die Hilfe benötigen?</li>
<li>Welche Bewegungsarten zeichnen gefährliche Situationen in Massenveranstaltungen aus?</li>
</ul>
<h4>Fragebögen zur Hardware:</h4>
<ul>
<li>CCTV-Auflösung?</li>
<li>Framerate</li>
<li>Speicher-Dauer</li>
<li>Monitor-Auflösung</li>
<li>Internet-Geschwindigkeit</li>
<li>Wie wichtig ist Audio?</li>
</ul>
<h4>Ergebnisse. Gefährlich ist, wer&#8230;</h4>
<p>generell</p>
<ul>
<li>auf der Straße läuft</li>
<li>kämpft</li>
<li>rennt</li>
<li>Falschfahrer ist</li>
<li>zu schnell fährt</li>
</ul>
<p>im öffentlichen Nahverkehr</p>
<ul>
<li>auf dem Fussboden sitzt</li>
<li>zu lange sitzt</li>
<li>Gepäck vergisst</li>
</ul>
<p>im Stadion</p>
<ul>
<li>Flaschen wirft</li>
<li>das Spielfeld betritt</li>
</ul>
<p>am Flughafen</p>
<ul>
<li>Gepäck vergisst</li>
<li>zu lange sitzt</li>
</ul>
<p>Die Befragten wollen so gute Kameras und Monitore wie möglich. 40   Prozent der Befragten wollen mindestens einen Monat lang die Daten   speichern.</p>
<p>Aus den Fragebögen-Ergebnissen wird abgeleitet, welche Verhaltensweisen automatisiert erkannt werden sollen:</p>
<ul>
<li>Bewegung in die &#8220;falsche&#8221; Richtung</li>
<li>Herumlungern</li>
<li>Treffen von mehr als X Personen</li>
<li>Autodiebstahl</li>
<li>Laufen</li>
<li>fallende Personen</li>
<li>Gepäck vergessen</li>
<li>Herumsitzen, länger als Dauer X</li>
<li>Hilfeschreie</li>
<li>Schüsse, Explosionen, Schreie</li>
<li>fluchende Personen</li>
</ul>
<ul>
<li>so erkannte, verdächtige Situationen sollen dann dem Polizisten vor dem Monitor gezeigt werden</li>
<li>Datenschutz für Überwachte steigt, weil die Speicherdauer damit   minimiert wird und andere Menschen die Aufzeichnungen nur sehen, wenn   man sich verdächtig verhält</li>
<li>Kriterien könnten Vorurteile widerspiegeln; Parameter müssen ggf. in der Pilotphase angepasst werden</li>
<li>„Watermarking”, um persönliche Daten wie Gesichter nur „autorisiertem Personal” zugänglich zu machen</li>
<li>Security-Maßnahmen ab Seite 43</li>
</ul>
<h3>WP 9 (D9.4)</h3>
<p>„Methods applied by the police are a step back as compared to those   used by criminals. It is caused by two most important factors:</p>
<ul>
<li>Level of finance, which is fast and precisely allocated.</li>
<li>Police have to respect the rule of law and human rights.”</li>
</ul>
<p>Insgesamt eine Zusammenfassung der einzelnen Work-Packages (WP), ihrer Ziele und des aktuellen Status.</p>
<h3>WP1</h3>
<ul>
<li>Konzept zur automatisierten Überwachung von Gebäuden und Orten definieren und erarbeiten</li>
<li>Pilotsystem erarbeiten</li>
<li>Evaluation der Ergebnisse</li>
<li>Details siehe oben</li>
</ul>
<h3>WP2</h3>
<ul>
<li>mobile Systeme zur Identifizierung und Positionsbestimmung von überwachten Personen</li>
<li>Aufbau von unbemannten Drohnen, die Luftüberwachung automatisiert durchführen</li>
<li>Aufbau von mobilen Systemen zur Ortung und Navigation, die untereinander vernetzt sind</li>
</ul>
<h3>WP3</h3>
<ul>
<li>Überwachung von verdächtigen Aktivitäten im Internet</li>
<li>umfasst Webseiten, Foren, UseNet, Fileserver, P2P &amp; <strong>individuelle Computer</strong></li>
<li>Inhalts-Analyse der Informationen aus den einzelnen Quellen</li>
<li>Analyse der Daten auf kriminelle Tätigkeiten</li>
</ul>
<h3>WP4</h3>
<ul>
<li>ebenfalls Analyse von online verfügbaren Daten</li>
<li>Beziehungsnetzwerke durch Social Networks</li>
<li>Verhaltensbeobachtung bereits bekannter Krimineller</li>
<li>„Development of Tools to find specific Information on the Internet”</li>
<li>Data-Mining und Erkennung auffälliger Webseiten</li>
</ul>
<h3>WP5</h3>
<ul>
<li>Bau von Algorithmen für:</li>
<li>Watermarking</li>
<li>Suchmaschinen für Personen und Dokumente</li>
<li>verteilte Systeme zur Identifikation von Verbrechern</li>
<li>Semantic Search Engine</li>
</ul>
<h3>WP6</h3>
<ul>
<li>single point of access-portal zum Krisenmanagement</li>
<li>zunächst Bestimmung der Anforderungen, die von offiziellen Stellen (Polizei etc.) für ein solches Portal benötigt werden</li>
<li>Vernetzung mit den Datenquellen von INDECT</li>
<li>offener Teil für Bürger, geschlossener Teil für Polizei &amp; Co</li>
<li>Herzstück zur Ausgabe der gesammelten Daten</li>
</ul>
<h3>WP7</h3>
<ul>
<li>Integration bestehender Sicherheitssysteme</li>
<li>Einbau von  künstlicher Intelligenz und Biometrie in  Sicherheitssysteme, auch um  unbekannte Straftäter direkt erkennen zu  können</li>
<li>automatische, computergestützte Erkennung von Gefahren durch kriminelles Verhalten</li>
</ul>
<h3>WP8</h3>
<ul>
<li>Spezifikation von Standards für sichere Dateiübertragung und Einhaltung von Datenschutzrichtlinien im Rahmen von INDECT</li>
</ul>
<h3>WP9</h3>
<ul>
<li>Überwachung der Ergebnisse der einzelnen Projekte innerhalb INDECTs</li>
<li>Technologie-Transfer in die Wirtschaft</li>
<li>Bereitstellung von Test-Systemen in Schulen, Städten etc.</li>
<li>Evaluation des gesamten Projekts</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Geheim: EU Überwachungsprojekt INDECT</title>
		<link>http://www.freewave.at/blog/2010/09/03/geheim-eu-ueberwachungsprojekt-indect/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Moechel]]></category>
		<category><![CDATA[Futurezone]]></category>
		<category><![CDATA[indect]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die leider nicht mehr lange exisitierende ORF Futurezone berichtet, reagieren die Verantwortlichen des Überwachungsprojekts INDECT auf die europaweite Kritik , indem sie das Projekt zur Geheimsache machen. Wie immer, wenn es um Überwachung geht, werden „erhöhte Sicherheit” und – in Zusammenhang mit INDECT besonders interessant – „besserer Schutz der Privatsphäre” als Begründungen verwendet, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die leider nicht mehr lange exisitierende ORF Futurezone <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1659751/">berichtet</a>, reagieren die Verantwortlichen des Überwachungsprojekts <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Indect">INDECT</a> auf die europaweite Kritik , indem sie das Projekt zur Geheimsache machen.</p>
<p>Wie immer, wenn es um Überwachung geht, werden „erhöhte Sicherheit” und – in Zusammenhang mit <acronym title="Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment">INDECT</acronym> besonders interessant – „besserer Schutz der Privatsphäre” als Begründungen verwendet, warum Bürger überwacht werden sollen.</p>
<p>Weitere detaillierte Informationen mit vielen Links finden sich im absolut lesenswerten Artikel von Erich Moechel auf der <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1659751/">Futurezone</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EU Parlament will Internet-Suchabfragen überwachen</title>
		<link>http://www.freewave.at/blog/2010/06/09/eu-parlament-will-internet-suchabfragen-uberwachen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 05:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit der Zug in Richtung Überwachungsstaat fährt. Bestrebungen, Suchmaschinenanfragen zu überwachen, sind &#8211; so wie alle anderen Überwachungsmaßnahmen &#8211; in höchstem Maße bedenklich. Während sich interessanterweise gerade in England die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass Bürgerrechte wichtiger sind, scheinen die Politiker im Rest Europas weiter vom Überwachungswahn befallen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit der Zug in Richtung Überwachungsstaat fährt. Bestrebungen, Suchmaschinenanfragen zu überwachen, sind &#8211; so wie alle anderen Überwachungsmaßnahmen &#8211; in höchstem Maße bedenklich.</p>
<p>Während sich interessanterweise gerade in <a href="http://derstandard.at/1271377383603/Neue-Regierung-macht-Ueberwachungsgesetze-rueckgaengig">England die Erkenntnis</a> durchgesetzt hat, dass Bürgerrechte wichtiger sind, scheinen die Politiker im Rest Europas weiter vom Überwachungswahn befallen zu sein.</p>
<p>Bitte werdet aktiv und folgt den unten angeführten Vorschlägen, um dagegen aufzutreten.</p>
<p>Es folgt die Info der <a href="http://www.piratenpartei.at/">Piratenpartei</a> mit den Details und entsprechenden Links:</p>
<p>Brüssel/Wien &#8211; Wieder einmal müssen Kinder als Vorwand für die Rechtfertigung von Überwachung und für die Eliminierung von Bürgerrechten herhalten. Die EU-Parlamentarier Christian Engström (Piratepartiet) und Lena Ek (Centerpartiet) machten am 28. Mai erstmals auf eine <a href="http://christianengstrom.wordpress.com/2010/05/31/written-declaration-29-for-data-retention-of-internet-searches/">Petition des EU Parlamentes</a> aufmerksam welche das Ziel hat, die Vorratsdatenspeicherung auf die Inhalte von Suchmaschinenabfragen zu erweitern.</p>
<p>Damit sollen allen Anfragen an Suchmaschinen wie Google, Bing! oder Yahoo der europäischen Internetnutzer vollständig überwacht und protokolliert werden. Dafür bedient sich die Petition des Deckmantels des Kinderschutzes, ähnlich wie das schon bei den Forderungen nach Internetsperren (STOP! Schilder) der Fall war: ein ergreifendes Bild eines <a href="http://smile29.eu/index.html">Kindes</a> ziert die Petition. Die Maßnahme gibt vor zu helfen, Kindesmissbrauch im Internet zu verhindern, indem Suchabfragen für ein „Frühwarnsystem” systematisch auf entsprechende Abfragen überwacht würden. Ausserdem wird der Umstand, dass es sich um eine Erweiterung der Vorratsdatenspeicherung handelt in der Petition selbst nicht erwähnt. Auf die Vorratsdatenspeicherung wird darin lediglich unter ihrer Referenz Nummer 2006/24/EC verwiesen. Mit Hilfe dieser Verheimlichung konnten so bereits hunderten von EU-Parlamentariern ihre Unterstützung für das totalitäre Überwachungsvorhaben entlockt werden.</p>
<p>Besorgte Bürger werden dazu aufgerufen, an ihre Europaparlamentarier zu schreiben, damit diese auf die Versuche zur Irreführung aufmerksam gemacht werden und so ihre <a href="http://christianengstrom.wordpress.com/2010/06/02/urging-meps-to-withdraw-their-written-declaration-29-signatures/">Unterstützung zurückziehen können</a>. Ausserdem wurde die <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=128244770527477">Facebook Gruppe „Hands off my Google search!”</a> gegründet, mit der Facebook Benutzer ihre Entrüstung über diese versuchte Untergrabung der Privatsphäre im Internet zum Ausdruck bringen können.</p>
<p>Christian Engström und Lena Ek verlangten mittlerweile am 3. Juni von der Kommission zur Vorratsdatenspeicherung eine Stellungnahme zu der Petition, da sie davon ausgehen, dass diese die europäische Menschenrechtskonvention verletzt.</p>
<blockquote><p>„Die EU hat nicht das Recht, in den Online Suchabfragen der Menschen herumzuschnüffeln. Das Recht auf Privatsphäre ist ein Eckpfeiler einer freien Gesellschaft. Ich will wissen, ob sie [Anm.: die Kommission] wirklich glaubt, dass die Vorratsdatenspeicherung mit der europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar ist” , so <a href="http://christianengstrom.wordpress.com/2010/06/03/ek-c-och-engstrom-pp-kraver-svar-om-datalagringen/">Lena  Ek</a>.</p></blockquote>
<p>Auch die Piratenpartei Österreichs fordert alle besorgten Bürger und Unterstützer auf, ihre Meinung kundzutun und gegen diese Petition zu protestieren &#8211; Treten Sie der Facebook Gruppe bei, Thematisieren Sie die Petition in ihrem Umfeld, schreiben Sie an Ihre Verteter im EU-Parlament. Eine Liste aller österreichischen Vertreter können Sie <a href="http://www.europarl.at/ressource/static/files/dokument_pkf_aktuel/2010_02_12__sterreichische_Mitglieder_des_EP__extern.pdf">hier</a> einsehen. <a href="https://wiki.piratenpartei.at/Beschwerdebrief_Written_Declaration_29">Hier</a> finden Sie zudem einen vorgefertigten Musterbrief der Piratenpartei Österreichs, welchen Sie verwenden können!</p>
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		<title>Fekter: Der nächste Schritt in Richtung Überwachungsstaat</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 18:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ORF Vorarlberg berichtet, will Innenministerin Fekter „den Datenschutz relativieren”, um „Personen per Handypeilung zu orten”. Selbstverständlich nur deswegen, um Verschüttete in den Bergen rasch retten zu können. Höchst berechtigte Bedenken, dass es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, werden mit „Wer die Kriminellen schützt, macht die falsche Arbeit” weggewischt. Schwarz-Weiß Malerei, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ORF Vorarlberg <a href="http://vorarlberg.orf.at/stories/389081/">berichtet</a>, will Innenministerin Fekter „den Datenschutz relativieren”, um „<span>Personen per Handypeilung zu orten”. Selbstverständlich nur deswegen, um Verschüttete in den Bergen rasch retten zu können. Höchst berechtigte Bedenken, dass es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, werden mit </span><span>„Wer die Kriminellen schützt, macht die falsche Arbeit” weggewischt. Schwarz-Weiß Malerei, wie sie im Buche steht.<br />
</span></p>
<h2><span>Worum geht es denn nun wirklich?</span></h2>
<p><span>Offenbar darum, den lästigen Zwischenschritt Netzbetreiber zu eliminieren. Ob Fekter direkten Zugang zum Netzbetreiberequipment meint, geht aus dem Artikel nicht hervor, vermutlich strebt sie  genau das an. Denn mit den vor längerer Zeit um ein Vermögen angeschafften <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IMSI-Catcher">IMSI Catchern</a> ist eine genaue Ortung nicht möglich, auch wenn das Innenministerium das Gegenteil behauptete und genau das selbe Argument (Aufspüren von Verschütteten) als Grund für die Anschaffung dieser Geräte angegeben hatte. </span></p>
<p><span>Die handstreichartige Vorgangsweise zur Beschlussfassung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitspolizeigesetz_%28%C3%96sterreich%29">SPG</a>s Ende 2007 legte offen, wohin der Zug fährt. Niemand soll wissen oder nachvollziehen können, was die Behörden tun. Kontrollinstanzen werden ausgeschaltet, die Machtbalance im Staat kippt.  Fundamentalisten, die die westliche Welt hassen, lachen sich ins Fäustchen. Denn nicht sie sind es, die unsere Demokratien </span>letztendlich <span>zerstören. Sondern Politiker wie Fekter.<br />
</span></p>
<p>Dazu ein Buchtipp: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446234187?ie=UTF8&amp;tag=vividv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3446234187">Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=vividv-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3446234187" border="0" alt="" width="1" height="1" /> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ilija_Trojanow">Ilija Trojanow</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juli_Zeh">Juli Zeh</a>.</p>
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		<title>Frankreich: Strafe bei offenem WLAN</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 14:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die ORF Futurezone berichtet, hat die französische Regierung nicht nur vor, angeblichen Filesharern den Internetanschluss abzudrehen, sondern sie will Internetnutzer zwingen, ihre Zugänge gegen den Zugriff Dritter abzusichern. Wer seinen Anschluss offen lässt, soll 1.500 Euro Strafe zahlen. Es kommt noch dicker: eine staatliche „Sicherheitssoftware” soll Absicherung bieten. Klingt stark nach China, oder? Jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1615081/">ORF Futurezone</a> berichtet, hat die französische Regierung nicht nur vor, angeblichen Filesharern den Internetanschluss abzudrehen, sondern sie will Internetnutzer zwingen, ihre Zugänge gegen den Zugriff Dritter abzusichern. Wer seinen Anschluss offen lässt, soll 1.500 Euro Strafe zahlen.</p>
<p>Es kommt noch dicker: eine staatliche „Sicherheitssoftware” soll Absicherung bieten. Klingt stark nach <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1608730/">China</a>, oder?</p>
<p>Jedenfalls ist das ein weiterer Schritt in Richtung des derzeit grassierenden Demokratie-Abbaus und der Einschränkung der Bürgerrechte.</p>
<p>Weitere Links (französisch):</p>
<ul>
<li><a href="http://www.laquadrature.net/fr/adoption-deplorable-dhadopi-2-par-le-senat">La Quadrature du Net</a></li>
<li><a href="http://www.ecrans.fr/Hadopi-Le-retour-du-mouchard,7686.html">Liberation</a></li>
</ul>
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		<title>Deutschland: Internetzensur</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 08:45:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Damm scheint gebrochen. Die große Koalition in Deutschland möchte übermorgen Donnerstag ein Gesetz verabschieden, das als erster Schritt zur Internetzensur verstanden werden muß. Unter dem Vorwand der Bekämpfung von Kinderpornographie soll es in Zukunft Sperrlisten geben, die von deutschen Internetprovidern umgesetzt werden müssen. Knappe 130.000 Menschen haben bis jetzt die Petition gegen die Indizierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Damm scheint gebrochen. Die große Koalition in Deutschland möchte übermorgen Donnerstag <a href="http://netzpolitik.org/2009/der-entwurf-des-zensursula-spezialgesetzes/">ein Gesetz</a> verabschieden, das als erster Schritt zur Internetzensur verstanden werden muß. Unter dem Vorwand der Bekämpfung von Kinderpornographie soll es in Zukunft Sperrlisten geben, die von deutschen Internetprovidern umgesetzt werden müssen.</p>
<p>Knappe 130.000 Menschen haben bis jetzt <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">die Petition</a> gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten unterschrieben. Diese Menschen haben wohl eine gewisse Vorahnung, dass ein derartiges Gesetz sehr einfach für Zensur ganz anderer Art verwendet werden kann.</p>
<p>Und damit haben sie wohl recht, denn Wolfgang Bosbach (CDU) wurde am 6. Juni 09 in der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0606/politik/0081/index.html">Berliner Zeitung</a> folgendermaßen zitiert:</p>
<blockquote><p>„Ich halte es für richtig, sich erstmal nur mit dem Thema Kinderpornografie zu befassen, damit die öffentliche Debatte nicht in eine Schieflage gerät.”</p></blockquote>
<p>Übersetzung: „Erst einmal nur über Kinderpornografie reden, damit in der öffentlichen Diskussion nicht deutlich wird, worauf es letztendlich hinaus läuft.”</p>
<p>Alle aktuelle Entwicklungen in dieser Causa finden sich auf <a href="http://netzpolitik.org/">netzpolitik.org</a>.</p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung in Österreich</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 14:32:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem heute der EuGH die Klage von Irland (die übrigens nur aus formalen, nicht aus inhaltlichen Gründen erfolgte) gegen die Vorratsdatenspeicherung abgewiesen hat, wird es spannend. Bis 15. März ist die Richtlinie von Österreich umzusetzen. Wie immer, wenn es um die Einführung von derartigen Maßnahmen geht, geschieht dies alles nur zur Terror- und/oder Kinderpornographiebekämpfung. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem heute der <a href="http://curia.europa.eu/de/">EuGH</a> die <a href="http://www.heise.de/newsticker/Irland-und-die-Slowakei-legen-Klage-gegen-Vorratsdatenspeicherung-ein--/meldung/73751">Klage von Irland</a> (die übrigens nur aus formalen, nicht aus inhaltlichen Gründen erfolgte) gegen die <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1234261132706">Vorratsdatenspeicherung</a> abgewiesen hat, wird es spannend. Bis 15. März ist die <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1502409/">Richtlinie von Österreich umzusetzen</a>.</p>
<p>Wie immer, wenn es um die Einführung von derartigen Maßnahmen geht, geschieht dies alles nur zur Terror- und/oder Kinderpornographiebekämpfung.</p>
<p>Was dabei völlig unter den Tisch fällt ist die Tatsache, dass Menschen, die Böses planen, durchaus wissen, wie sie ihr Unwesen treiben können, ohne von Big Brother behelligt zu werden.</p>
<p>Wer übrig bleibt, ist der normale Bürger. Denn sind diese Daten erst einmal vorhanden, werden sie auch genutzt &#8211; illegal und sicher nicht zum Vorteil des Betroffenen.</p>
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		<title>Laserdrucker als Spionagewerkzeug</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 11:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gab im 20. Jahrhundert eine Zeit, in der jeder in unseren Breiten, der eine Schreibmaschine besaß, diese registrieren lassen musste. Konkret verlangten die Behörden ein Blatt, auf dem alle Buchstaben zu sehen waren. Durch die mechanischen Eigenschaften von Schreibmaschinen war es auf diese Art möglich, herauszufinden, auf welcher Schreibmaschine eine Seite geschrieben wurde. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab im 20. Jahrhundert eine Zeit, in der jeder in unseren Breiten, der eine Schreibmaschine besaß, diese registrieren lassen musste. Konkret verlangten die Behörden ein Blatt, auf dem alle Buchstaben zu sehen waren. Durch die mechanischen Eigenschaften von Schreibmaschinen war es auf diese Art möglich, herauszufinden, auf welcher Schreibmaschine eine Seite geschrieben wurde. Wer auf seiner Schreibmaschine z.B. Texte gegen die Machthaber schrieb, war seines Lebens nicht mehr sicher, wenn das geschriebene Blatt in falsche Hände geriet.</p>
<p>Nur wenige Jahrzehnte später stehen Farblaserdrucker nicht nur in allen Büros, sondern auch in vielen Haushalten. Was kaum jemand weiß: das, was früher der Überwachungsstaat organisierte, erledigen die meisten (Farblaser-) Drucker heute ganz von selbst. Unbemerkt von ihren Nutzern. Oder wusste der werte Leser dieser Zeilen, dass auf jeder seiner ausgedruckten Seiten zumindest die Seriennummer seines Druckers mit ausgedruckt wurde? Eventuell sogar Datum und Uhrzeit des Ausdrucks?</p>
<p>Winzige, bei normalen Lichtverhältnissen für das menschliche Auge unsichtbare gelbe Punkte zieren jede Seite und versehen sie so mit einem Wasserzeichen.</p>
<p>Was das z.B. für einen Journalisten bzw. für seinen Informanten bedeuten kann, liegt auf der Hand.</p>
<p>Nähere Informationen dazu finden sich auf der Website der <a href="http://www.eff.org/issues/printers/">Electronic Frontier Foundation</a>. <a href="http://www.instructables.com/id/Yellow_Dots_of_Mystery_Is_Your_Printer_Spying_on_">Hier</a> zeigt ein kurzer Film, wie man mit sehr einfachen Mitteln überprüfen kann, ob der eigene Drucker ebenfalls ungewünschten Output erzeugt. Max Kossatz von <a href="http://wissenbelastet.com/2008/10/23/dein-drucker-macht-werbung-fuer-sich-auf-jedem-blatt/">wissenbelastet.com</a> hat dies bereits probiert, mit <a href="http://wissenbelastet.com/2008/10/23/dein-drucker-macht-werbung-fuer-sich-auf-jedem-blatt/">diesem Ergebnis</a>.</p>
<p>Diese Praxis ist ein Fall für die <a href="http://www.freewave.at/blog/2008/10/22/big-brother-awards-2008/">Big Brother Awards</a> &#8211; lassen wir uns überraschen, ob die Druckerhersteller heuer mit von der Partie sind.</p>
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		<title>Innenministerium plant Totalüberwachung des Internets</title>
		<link>http://www.freewave.at/blog/2008/07/17/innenministerium-plant-totaluberwachung-des-internets/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 15:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder ist ist es die ORF Futurezone, die über brisante Neuigkeiten berichtet. Demnach strebt das Innenministerium eine vollständige automatisierte Überwachung des gesamten Datenverkehrs nach amerikanischem Vorbild an. Dort werden an zentralen Punkten die vorbeifließenden Daten einfach kopiert und vollautomatisch von einem mächtigen Cluster an Rechnern analysiert. Genau das soll auch hierzulande umgesetzt werden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ist es die <a href="http://futurezone.orf.at/">ORF Futurezone</a>, die über <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/293368/">brisante Neuigkeiten</a> berichtet. Demnach strebt das Innenministerium eine vollständige automatisierte Überwachung des gesamten Datenverkehrs nach amerikanischem Vorbild an.</p>
<p>Dort werden an zentralen Punkten die vorbeifließenden Daten einfach kopiert und vollautomatisch von einem mächtigen Cluster an Rechnern analysiert. Genau das soll auch hierzulande umgesetzt werden.</p>
<p>Das bedeutet dann Totalüberwachung ohne jegliche Kontrollinstanzen. Einer der bekanntesten Blogger Österreichs, Helge, hat in <a href="http://www.helge.at/2008/07/ueberwachung-und-repression-was-ist-los-mit-oesterreich/">seinem Blog</a> ausgeführt, wie es bereits heute um die Rechtsstaatlichkeit in diesem Land bestellt ist und warum es jeden treffen kann.</p>
<p>Update: <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/293664/">Reaktion des Innenministeriums</a></p>
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